


6. folkBALTICA 21. - 25. April 2010
Lettland wird Länderschwerpunkt des 6. folkBALTICA Festivals in Flensburg und der deutsch-dänischen Region Sønderborg-Schleswig. Darüber hinaus kommen Künstlerinnen und Künstler aus Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland, Polen, Deutschland und aus Sapmi (Lappland).
Am 26. Februar 2010 beginnt der Vorverkauf und erscheint das Programmheft.
Anmeldungen zu den Tanz- Instrumental und Vokal-Workshops sind ab sofort möglich.
Workshops
Künstlerübersicht
Die Hauptbühnen in Flensburg stehen in der Nikolaikirche, wo am 23. April ein großes nordisch-baltisches „Sonnenkonzert“ stattfindet, und wieder im Forum der Duborg Skolen mit weitem Blick über den Flensburg Fjord bis nach Dänemark. Dort sind am 24. und 25. April die „umwerfende“ finnisch-norwegische Instrumentalband „Frigg“ zu erleben, das Deutschland-Debut der lettischen Folk-Jazzgruppe „Patina“ und ein gemeinsames Konzert der lettischen Gruppe „Owls“ mit den in Deutschland lebenden georgischen Musikern von „The Shin“. The Shin sind gerade mit dem Creole-Weltmusikpreis ausgezeichnet worden!
Außerdem: das schwedische „Crane Dance Trio“ mit den „Groupa“-Veteranen Mats Eden und Jonas Simonson, Valravn mit dänisch-färöischem Ethno-Groove, das Trio „Smite, Karkle , Cinkuss“, das schon 2009 hier begeisterte, die „urgewaltige“ Dudelsack-Percussion-Band „Auli“ , die Kokles-Virtuosen Valdis Muktupavels, Laima Jansone und Kristina Sibina aus Lettland und viele, viele andere an wunderschönen Spielorten in Flensburg, Husum, Schleswig, Eckernförde, Kappeln, in Sønderborg, auf den Ochseninseln, am Strand des Ostseebades (Sonnenaufgangskonzert!)… – an insgesamt über 30 verschiedenen Spielorten.
Workshops, Filme und Ausstellungen runden das Programm ab.
Der reiche Kulturschatz Lettlands, die lebendige Musikszene, die Tradition und Innovation verbindet, ist hierzulande weitestgehend unbekannt.
Das kleine Land mit 2,2 Millionen Einwohnern hat über 46 Jahre russischer Okkupation mit Hilfe seiner traditionellen Musik seinen Stolz und seine Identität bewahrt. Es war das lettische Festival „Baltica“, das 1987 Ausgangspunkt wurde für die „singende Revolution“, mit der die baltischen Staaten 1991 die Unabhängigkeit erlangten.
„Die lettische Musikszene ist im Aufbruch,“ sagt Festivalleiter Jens-Peter Müller.
„Gerade für die jungen Letten haben die jahrtausende alten Überlieferungen, Zeichen und Symbole, Lieder und Instrumente, große Bedeutung. Sie bilden eine starke Basis, um die Herausforderungen der heutigen Zeit als Gemeinschaft zu meistern.“
Jens-Peter Müller hat einen Reisebericht geschrieben, mit dem er auf den Länderschwerpunkt einstimmen möchte.
Reisebericht und Fotos finden Sie hier.






